to w[o]ander about photography

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Es ist immer wie­der ein Erleb­nis: Das Kino an unge­wöhn­li­chen Orten des Deut­schen Film­mu­se­ums!
Das dies­jäh­rige Crowd­fun­ding hat sich gelohnt und ich hoffe es wird auch nächs­tes Jahr wie­der genug Geld zusam­men kom­men.
Die­ses Jahr waren wir am Frank­fur­ter Flug­ha­fen und haben uns “Die end­lose Nacht” ange­se­hen. Ein sehens­wer­ter Film, auch ohne unge­wöhn­li­chen Ort. Zu unrecht ein wenig in Ver­ges­sen­heit gera­ten. Aber der beson­dere Zau­ber des Kinos an unge­wöhn­li­chen Orten ist, dass man beim Ankom­men den Ort nutzt, sich umsieht, eigene atmo­sphä­ri­sche Bil­der auf­nimmt. Dann taucht man in die Inter­pre­ta­tion des Rau­mes der Film­schaf­fen­den ein und wenn man Glück hat inten­si­viert sich die Wahr­neh­mung, sowohl für die Geschichte die erzählt wird, als auch für den Ort an dem man sich befin­det. So war es auch die­ses Mal. Und wenn man den Heim­weg antritt, an schla­fen­den, war­ten­den Rei­sen­den vor­bei… dann ver­mi­schen sich die Geschich­ten des Films mit den eige­nen Rea­li­tä­ten. In der Abflug­halle, der S-Bahn, auf der nächt­li­chen Straße und erst, wenn man den Schlüs­sel für die Haus­tür sucht endet der Film. Also: auf hof­fent­lich noch viele Jahre mit die­ser Sorte lie­be­voll insze­nier­ten Kinos … ich kann es nur emp­feh­len und möchte mich auf die­sem Wege für einige magi­sche Kino­er­leb­nisse mei­nes Lebens bedanken.

Am bes­ten dem Film­mu­seum auf  Twit­ter fol­gen oder News­let­ter abon­nie­ren, dann ver­passt man die nächste Frank­fur­ter Kino­wo­che nicht.

ein Treppenaufgang voller Gitter

Nein, kein Gefäng­nis oder Hoch­si­cher­heits­trakt. Just Frankfurt.

back of young man, waiting with head phones. Perfect carmouflage with wall of Konstabler Wache

Ich liebe diese Art opti­scher Über­ra­schun­gen. Direkt nach dem Upload der letz­ten Bil­der, führ­ten mich meine Wege auch schon wie­der zur Kon­sta­bler­wa­che. Ein wun­der­bar per­fek­ter All­tags­mo­ment. So muss man ange­zo­gen sein, wenn man an die­ser Stelle auf die Bahn war­tet. Unbedingt!

*den Titel “Die Stadt färbt ab” habe ich Fritsch zu ver­dan­ken (Kom­men­tare) und ver­weise bei der Gele­gen­heit gleich mal wie­der aufs hobo­kol­lek­tiv »

 

Wo[a]ndering through Kon­sta­bler­wa­che. So unter­schied­lich wie die Men­schen, die tag­täg­lich durch und um die Kon­sta­bler herum stru­deln, so unter­schied­lich sind auch diese bei­den Auf­nah­men im Stil.

 

schriftzug Peng und durch ein gitter ein Mann, wie gezielt

Im Groß­stadt­dschun­gel …
by the way … ich dachte über “das Leben in der Stadt kann gefähr­lich sein” nach und bin dann auf eine inter­es­sante Sta­tis­tik gesto­ßen, die die Frank­fur­ter Rund­schau ver­öf­fent­licht hat »

Auf ein gutes Mit­ein­an­der und aller­höchs­tens Comic-Attentate à la “Peng!”

PS: Übri­gens, die Web­seite vom Street­ar­tist “Herr Peng” fin­det sich hier »