15.01.2013
categories: Allgemein, This or That
tags: Farbe, Frankfurt, Licht, Menschen, nach Hause gehen kann so schön sein, Nacht, Nikon Coolpix P7000, schwarz-weiss, Serie, Streetphotography
tags: Farbe, Frankfurt, Licht, Menschen, nach Hause gehen kann so schön sein, Nacht, Nikon Coolpix P7000, schwarz-weiss, Serie, Streetphotography
Leere Bonbon-Läden, die nie Bonbons verkauft haben und trotzdem den Heimweg versüßen.
Ich kann mich noch nicht entscheiden, ob mir die Schwarz-Weiße oder die bunte Variante besser gefällt. D.h. wirken lassen und die Blogbesucher fragen ;).
Zeit für ein weiteres:
Um die Bilder einzeln wirken zu lassen, einfach das jeweilige Bild anklicken.



Da man die Bonbons selbst nicht sieht, deshalb finde ich das Farbige, in dem Fall, besser. (Auch wenn man dann geneigter ist, sich selbst in seiner Wohnung auf die Suche nach etwas Süßem zu machen ..).
Hallo Susanne, danke für Deine Einschätzung. Ja, die zuckersüße Farbigkeit ist vielleicht auch ein bisschen mehr “going home”. Andererseits hat im sw-Bild eine Ruhe, die mir auch gut gefällt …
meiner meinung nach macht die farbige fassung mehr aus der nachtszene:
der stadtraum wird, wenn auch nur diffus, durch die farblichter ahnbarer, und ihre korrespondenzen lassen das auge über die bildfläche “springen”.
die s/w-fassung wird allein durch den hell-dunkel-kontrast bestimmt, wodurch das bild flächig wahrgenommen und die seherfahrung eher beruhigt wird.
es kommt also darauf an, was du auslösen wolltest.
gruß, uwe
Hallo Uwe, vielen Dank für Deine Überlegungen zum Bild. Je mehr ich darüber nachdenke und mir Deine und Susannes Kommentare durch den Kopf gehen lasse, desto mehr neige ich auch zur bunten Variante. Ich hatte das Bild auch bunt im Kopf beim fotografieren — es gibt andere Bilder, die für mich von vorne herein eindeutig sw sind. Der nächtliche Aspekt kommt tatsächlich besser zum tragen und auch die Atmosphäre für “nach Hause gehen kann so schön sein” ist besser getroffen. Vielleicht sollte ich mich insgesamt auch für diese Bilderserie auf Farbigkeit einigen.
Die Nacht ist für mich immer bunt. Vielleicht leigt es daran, daß Farben dann viel deutlicher erscheinen. Vielleicht leigt es auch daran, daß die Details sichtbarer sind. Und ich mag es, mich in der Dunkelheit in den Details zu verlieren. Das ist die Magie der Nacht in der Stadt.
Last but not least: Wenn ich ein Bild beim fotografieren bunt im Kopf habe, dann ist es ein Farbbild. Und dieses Farbbild ist ein ganz wunderbares.
Viele Grüße & weiterhin schöne Heimwege, Fritsch.
Hallo Fritsch, vielen Dank für deine Gedanken zum Bild. Du hast recht, meistens ist das im Kopf gesehene sw/farbige Bild auch die Variante, die man beim bearbeiten wählen sollte. Ab und an, entwickele ich aber nachträglich einen frischen Blick auf die Situation und beginne auch eine weitere Variante zu wertschätzen und schwuppdiwupp lande ich im “this.this or that.that”-Modus. Zeit und Abstand zur Aufnahme bringt meist Klarheit. Aber so eine Diskussion hier, finde ich ebenfalls sehr bereichernd!
PS: Mir ist die farbige Nacht, schnell zu kitschig oder gefällig. Und oft empfinde ich das nächtliche Treiben und Sein auch einfach kontrastreich ;)
Ich wollte in meinen Aussagen nicht zu absolut sein. Aber gerade das Zusammenspiel zwischen Dunkelheit, Umrissen & der Farbe ist für mich immer wieder köstlich. Und gerade das Rot in dieser Aufnahme ist unglaublich gut & schön!
Viele Grüße & weiterhin sichere Straßen, Fritsch.
Thanx ;)