to w[o]ander about photography

Ich habe mich ent­schie­den für eine Woche beim Loca­tion Cura­tion Pro­jekt @weAreFfm mit­zu­ma­chen. Das ganze geht so: es gibt einen Twit­ter­ac­count (@weAreFfm) und die­ser wird jede Woche von einem ande­ren Men­schen (in die­sem Zusam­men­hang gerne Kura­tor genannt) bespielt.  D.h. man bekommt jeweils für eine Woche die spe­zi­elle Sicht eines Frank­fur­ters oder Frankfurt-Interessierten in die Time­line und dann über­nimmt wie­der ein ande­rer. Die Idee ist nicht neu, begon­nen hat es mit @sweden und brei­tet sich nun lang­sam aus. WeAr­eFfm ist erst seit 2 Mona­ten am Start (Inter­view hier »). Ich finde die Idee durch­aus reiz­voll, das eigene Lebens­um­feld durch die  Tweets ande­rer zu sehen und so Neues zu ent­de­cken. Auch eine Mög­lich­keit  inter­es­sante Men­schen und  Pro­jekte  in der Umge­bung ken­nen­zu­ler­nen.  Zumal, der Wech­sel ver­spricht, dass man wirk­lich andere Frank­fur­ter Wel­ten, als die eigene erle­ben kann. So stelle ich mir das zumin­dest vor. Frank­furt ist zwar klein, aber groß genug vie­les nicht zu ken­nen. Je unter­schied­li­cher die Men­schen, desto span­nen­der. Hier könnte der Fil­ter, der durch die Tech­no­lo­gie gege­ben ist, noch etwas vom Reiz neh­men. Denn Grund­vor­aus­set­zung ist natür­lich, dass man twit­tert — aller­dings warum nicht als Gruppe kura­tie­ren, dann muss nicht jeder mit Smart­phone und Co aus­ge­rüs­tet sein.
Ich habe mich ent­schie­den mit­zu­ma­chen, weil ich aus­pro­bie­ren will, ob so etwas Sinn und Spaß macht. Und ich bin neu­gie­rig, auf wel­che Ideen die Kura­to­ren (und in die­ser Woche ich selbst — bin bereit mich zu über­ra­schen) im Laufe der Zeit kom­men und wie man einen sol­chen Account nut­zen kann. Also werde ich in den kom­men­den 7 Tagen ein wenig herum expe­ri­men­tie­ren. Mit Fotos, Tweets und Hut [das löse ich zu einem ande­ren Zeit­punkt auf ;-)]. Ich werde ver­su­chen in einem Mix aus deutsch-hessisch-englisch durch die Woche zu twit­tern. Wer Lust hat mit­zu­ma­chen, ein­fach @weAreFfm fol­gen. Ich freue mich auf  Ideen und Anre­gun­gen (hier in den Kom­men­ta­ren oder direkt über die Time­line). Mal sehen was pas­siert … ich werde berichten.

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Erin­ne­run­gen wer­den wach. Ich bin acht Jahre alt und stromere durch den Spielwarenladen…so viele tol­len Sachen! Kann man aber nicht alle haben. Braucht man auch nicht, vie­les ist nur auf den ers­ten Blick begeh­rens­wert … aber ach … Nun doch schon sehr erwach­sen, laufe ich zwi­schen all den Kame­ras und Equip­ment ein­her und fühle mich ganz ähnlich. Es fun­kelt und klickt. Hier mehr Auf­nah­men pro Sekunde, dort WLAN-Integration, grö­ße­rer Chip, spie­gel­los … und all das Zube­hör … jaaaaa. Aber der Reihe nach. Ich war ja gleich mit wacom ver­ab­re­det, da ich den Auf­trag zum Trends­cou­ten hatte. Für mich eine gute Gele­gen­heit das Visual Recor­ding mal unter Mes­se­be­din­gun­gen zu tes­ten. Der Start war prima, ein freund­li­cher Emp­fang am Stand, mit klei­nem Messesurvival-Kit (die Pflas­ter habe ich dann doch nicht gebraucht ;-)) Mei­nen alten iPad Stift konnte ich ste­cken las­sen. Bekam den “Neuen”. Der ist nicht mehr ganz so ele­gant, dafür kann man ihn aber klein machen und ans iPad/Phone stöp­seln. Das geht dann ganz gut, wenn man wirk­lich sehr gewis­sen­haft stöp­selt (was ich, wie man erahnt, erst Mal nicht getan habe und das Ding bei­nahe gleich wie­der ver­lo­ren hätte). Der Stift kommt mit einer har­ten und einer wei­chen Schreib­kappe, was ich jetzt nicht sehr berei­chernd fand. Eine fei­nere Spitze wäre da inter­es­san­ter gewe­sen. Aber die Qua­li­tät des Stifts ist schon sehr gut.

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So war ich dann gerüs­tet los­zu­zie­hen und ein paar Ein­drü­cke mit dem iPad zu doku­men­tie­ren. Auf der Pho­to­kina Fotos mit dem iPad zu machen wirkt noch plum­per als sonst schon. Aber ich wollte tes­ten, wie gut die Kom­bi­na­tion funk­tio­niert, mit dem iPad Foto– und Scribble-Dokumente zu kom­bi­nie­ren. Ist ja egal was die ande­ren den­ken. Mir war klar, es ist nicht viel Zeit — so ein Mes­se­tag ist ratz­fatz vor­bei. Und aus die­sem Grund bin ich nach mei­ner klei­nen sub­jek­ti­ven Inter­es­sens­liste über die Messe gegangen.

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unterwegs Instagramme

Bin ich mit dem iPad unter­wegs und habe damit z. Bsp. via Ins­ta­gram Bil­der erstellt und hoch­ge­la­den, dann ist das Bedürf­nis groß, auch einige Fotos in Light­room zu inte­grie­ren. Ich mache mir da die tolle Autoimport-Funktion von Light­room in Kom­bi­na­tion mit Drop­box, zu Nutze. Ich benutzte das iPad bis­her noch nicht, um meine Bil­der schon vor­zu­sor­tie­ren — hier­für würde sich dann die App von Pho­tos­mith eher eig­nen (ist gut bespro­chen, ich habe sie aber noch nicht tes­ten kön­nen). Also für das gele­gent­li­che “Rüber­schie­ben” finde ich fol­gende Methode ange­nehm: (…)

trendscout 1

ODER

trendscout 2

Zur Pho­to­kina fah­ren, ja oder nein? Inter­es­siert bin ich, aber durchs Gewühl, umschwirrt von Mega­pi­xeln, ISO-Haut-den-Lukassen und kame­rabe­häng­ten Bäu­chen? Mmh. Ich lasse dies­mal andere ent­schei­den, mache ein­fach mit beim klei­nen Wett­be­werb auf janasworld. Wenn ich zur Trends­cou­teuse ernannt wer­den sollte, dann gönne ich mir einen Tag Foto­blog­ger­spaß auf der Pho­to­kina. Und wenn nicht, dann lese ich mich fröh­lich durch die Bericht­er­stat­tung.
So … ich will also zur Pho­to­kina weil, …

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2012_republica_01

Ein paar Impres­sio­nen von der re:publica. Es wur­den dort so viele Fotos gemacht, dass ich mich auf ein paar wenige beschrän­ken werde. Eine Ver­an­stal­tung bei der man sich gegen­sei­tig hin und her foto­gra­fiert und bestimmte Objekte eigent­lich laut auf­heu­len und ster­ben müss­ten, weil sie so oft abge­schos­sen wur­den. Da stellt man sich auch immer die Frage, warum man über­haupt noch die Kamera zückt. Zwar habe ich mir doch schon längst ange­wöhnt die gän­gigs­ten Motive ein­fach der Post­kar­ten­in­dus­trie oder dem flick­rstream zu über­las­sen. Aber aus Spaß am Tun und der damit ver­bun­de­nen Schär­fung der Wahr­neh­mung bin ich dann auch dabei und schwupps reihe ich mich ein, in die Bil­der­flut zur re:publica 2012 (auf flickr» fin­den sich von mir noch einige zusätz­li­che Bil­der zur Veranstaltung).

012_republica_es war bunt

Und so dachte ich mir, ist schwarz-weiß viel­leicht ein wohl­tu­en­der Kontrast.

2012_republica_action A mit A-Leiter

2012_republica_action Wand

Action” gabs beim Tref­fen rund um die Netz­kul­tur genug und die drei Tage waren voll­ge­packt mit anre­gen­den, lus­ti­gen und akti­vie­ren­den Bei­trä­gen. Außer­dem war die Aktion “Ava­tar goes Human” immer wie­der berei­chernd. Ist schon schön mal mit jeman­dem aus der Time­line einen Kaf­fee zu trin­ken. (…)