to w[o]ander about photography

 

 

sitting there

 

 

eine Ahnung von ... 03

 

 

Äppler und Computer

Hatte ich nicht gesagt, “ich werde berich­ten …”? Hatte ich. Da steht es … Und? Noch nichts pas­siert bis­her. Also ran an den Speck, bevor sich die Ein­drü­cke im Jahr 2012 ver­lie­ren. Es war eine inter­es­sante, gute und auch recht zeit­in­ten­sive Erfah­rung. Am 15.10. gings mit mei­ner Vor­stel­lung “Aa Schnib­bel­sche @WeAreFfm” los. Ein, zwei Tage brauchte ich mich ein­zu­g­roo­ven (es ist anders, als wenn man seine eigene Time­line bet­wit­tert). Aber ab Tag 3 hatte ich dann mei­nen WeAreFfm-Sound und Rhyth­mus gefun­den. Es hat viel Spaß gemacht Links und Ein­fälle rund um Frank­fur­ter Lebenswelten

(…)

Ich habe mich ent­schie­den für eine Woche beim Loca­tion Cura­tion Pro­jekt @weAreFfm mit­zu­ma­chen. Das ganze geht so: es gibt einen Twit­ter­ac­count (@weAreFfm) und die­ser wird jede Woche von einem ande­ren Men­schen (in die­sem Zusam­men­hang gerne Kura­tor genannt) bespielt.  D.h. man bekommt jeweils für eine Woche die spe­zi­elle Sicht eines Frank­fur­ters oder Frankfurt-Interessierten in die Time­line und dann über­nimmt wie­der ein ande­rer. Die Idee ist nicht neu, begon­nen hat es mit @sweden und brei­tet sich nun lang­sam aus. WeAr­eFfm ist erst seit 2 Mona­ten am Start (Inter­view hier »). Ich finde die Idee durch­aus reiz­voll, das eigene Lebens­um­feld durch die  Tweets ande­rer zu sehen und so Neues zu ent­de­cken. Auch eine Mög­lich­keit  inter­es­sante Men­schen und  Pro­jekte  in der Umge­bung ken­nen­zu­ler­nen.  Zumal, der Wech­sel ver­spricht, dass man wirk­lich andere Frank­fur­ter Wel­ten, als die eigene erle­ben kann. So stelle ich mir das zumin­dest vor. Frank­furt ist zwar klein, aber groß genug vie­les nicht zu ken­nen. Je unter­schied­li­cher die Men­schen, desto span­nen­der. Hier könnte der Fil­ter, der durch die Tech­no­lo­gie gege­ben ist, noch etwas vom Reiz neh­men. Denn Grund­vor­aus­set­zung ist natür­lich, dass man twit­tert — aller­dings warum nicht als Gruppe kura­tie­ren, dann muss nicht jeder mit Smart­phone und Co aus­ge­rüs­tet sein.
Ich habe mich ent­schie­den mit­zu­ma­chen, weil ich aus­pro­bie­ren will, ob so etwas Sinn und Spaß macht. Und ich bin neu­gie­rig, auf wel­che Ideen die Kura­to­ren (und in die­ser Woche ich selbst — bin bereit mich zu über­ra­schen) im Laufe der Zeit kom­men und wie man einen sol­chen Account nut­zen kann. Also werde ich in den kom­men­den 7 Tagen ein wenig herum expe­ri­men­tie­ren. Mit Fotos, Tweets und Hut [das löse ich zu einem ande­ren Zeit­punkt auf ;-)]. Ich werde ver­su­chen in einem Mix aus deutsch-hessisch-englisch durch die Woche zu twit­tern. Wer Lust hat mit­zu­ma­chen, ein­fach @weAreFfm fol­gen. Ich freue mich auf  Ideen und Anre­gun­gen (hier in den Kom­men­ta­ren oder direkt über die Time­line). Mal sehen was pas­siert … ich werde berichten.