to w[o]ander about photography

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Es ist immer wie­der ein Erleb­nis: Das Kino an unge­wöhn­li­chen Orten des Deut­schen Film­mu­se­ums!
Das dies­jäh­rige Crowd­fun­ding hat sich gelohnt und ich hoffe es wird auch nächs­tes Jahr wie­der genug Geld zusam­men kom­men.
Die­ses Jahr waren wir am Frank­fur­ter Flug­ha­fen und haben uns “Die end­lose Nacht” ange­se­hen. Ein sehens­wer­ter Film, auch ohne unge­wöhn­li­chen Ort. Zu unrecht ein wenig in Ver­ges­sen­heit gera­ten. Aber der beson­dere Zau­ber des Kinos an unge­wöhn­li­chen Orten ist, dass man beim Ankom­men den Ort nutzt, sich umsieht, eigene atmo­sphä­ri­sche Bil­der auf­nimmt. Dann taucht man in die Inter­pre­ta­tion des Rau­mes der Film­schaf­fen­den ein und wenn man Glück hat inten­si­viert sich die Wahr­neh­mung, sowohl für die Geschichte die erzählt wird, als auch für den Ort an dem man sich befin­det. So war es auch die­ses Mal. Und wenn man den Heim­weg antritt, an schla­fen­den, war­ten­den Rei­sen­den vor­bei… dann ver­mi­schen sich die Geschich­ten des Films mit den eige­nen Rea­li­tä­ten. In der Abflug­halle, der S-Bahn, auf der nächt­li­chen Straße und erst, wenn man den Schlüs­sel für die Haus­tür sucht endet der Film. Also: auf hof­fent­lich noch viele Jahre mit die­ser Sorte lie­be­voll insze­nier­ten Kinos … ich kann es nur emp­feh­len und möchte mich auf die­sem Wege für einige magi­sche Kino­er­leb­nisse mei­nes Lebens bedanken.

Am bes­ten dem Film­mu­seum auf  Twit­ter fol­gen oder News­let­ter abon­nie­ren, dann ver­passt man die nächste Frank­fur­ter Kino­wo­che nicht.

Gerade sehe ich, dass vom 30.03 bis 04.04.2014 wie­der Lumi­nale in Frank­furt ist. Wie schon vor 2 Jah­ren beschrie­ben », zieht die Lumi­nale Foto­gra­fen und Foto­gra­fie­rende an, wie ein blin­ken­des Glüh­würm­chen­weib­chen seine männ­li­chen Gespie­len. Es ist ja auch zu schön, wenn mit den Lich­tern in der Dun­kel­heit, ein­zig­ar­tige Effekte erzielt wer­den und die Kamera diese dank­bar abbil­det. Ich musste in Edin­burgh an die Lumi­nale den­ken, weil ich dort auf zwei sehr unter­schied­li­che Licht­in­stal­la­tio­nen gestos­sen bin.

Der chi­ne­si­sche Künst­ler Xia Nan wurde mit sei­nen “Ter­ra­cotta War­rior Laterns” zur Begrü­ßung des neuen chi­ne­si­schen Jah­res ausgestellt:

Terracotta Warrior Laterns Title

Und auf einem sehr beleb­ten Platz in der Innen­stadt (St And­rew Square) wurde eine Licht­in­stal­la­tion von Bruce Munro auf­ge­baut. Eine Instal­la­tion, die mit­ten ins Natur­er­leb­nis­glück zielt und einen kal­ten, städ­ti­schen Abend verzaubert.

Field of Lights Title

Und so leuch­tet sie ein biss­chen vor, die Vor­freude auf die Lumi­nale, in mei­ner Nach(t)betrachtung.
Es grüßt ein blin­ken­der pho­to­strol­ler, heute  der Fami­lie der Lam­py­ri­dae zugehörig.

Dies­mal habe ich von den Webmontag-Scribbels eine Storify-Seite erstellt. Das passt ganz gut, da ich die Din­ger ja via Twit­ter schon live ver­sen­det hatte.

Es gab an die­sem Web­mon­tag auch ein Foto­gra­fie­thema: wer an Timelapse-Fotografie inter­es­siert ist, fin­det dort einige Noti­zen zu Work­flow und Aus­rüs­tung, weil Cars­ten Wehrle dazu einen Vor­trag gehal­ten hat.

FotosMachen

Mal wie­der Lust zum “Bil­der gucken”? In Mann­heim läuft gerade die Aus­stel­lung “Die Geburts­stunde der Foto­gra­fie” in den Reis-Engelhorn-Museen. Auf­hän­ger der Aus­stel­lung ist, dass das “älteste Foto der Welt” gezeigt wird (die FAZ hat dazu einen guten Arti­kel ver­öf­fent­licht >;>;). Aber in den nur 4 Räu­men gibt es weit­aus mehr zu sehen. Das Museum wagt eine foto­gra­fi­sche Reise durch die Foto­gra­fie­ge­schichte. Einige Fotos kennt man, andere nicht. Inter­es­sant ist die Zusam­men­stel­lung und die zeit­li­che Abfolge. Wel­che Strö­mun­gen der Foto­gra­fie sich gebil­det haben usw. Man erkennt schnell, wie dem eigene Blick diese Geschichte inne­wohnt und es ist anre­gend und lehr­reich zugleich durch die Aus­stel­lungs­räume zu gehen. Gerade weil man mit die­sem Thema auch ganze Muse­ums­kom­plexe fül­len könnte, hat mir die gelun­gene, kleine Aus­wahl sehr gut gefal­len. Wer die­ses Wochen­ende doch keine Zeit hat, der hat noch bis zum 06.01.2013 die Mög­lich­keit foto­gra­fisch durch die Zeit zu reisen.

Wer nach einem lan­gen Tag noch einen lan­gen Tag vor sich haben will , der sollte am Frei­tag den 13. Juli im Klau­sen­pfad in Hei­del­berg vor­bei­schauen.
Peter Bös­sel­mann hat etwas Neues instal­liert und wird außer­dem gemein­sam mit dem “Klau­sen­pfad Cham­ber Orches­tra”  die Ver­nis­sage musi­ka­lisch eröff­nen. Nähere Infos fin­den sich hier »
Ich freue mich dar­auf und will nicht ver­säu­men euch zu emp­feh­len vorbeizukommen.