to w[o]ander about photography

Gerade sehe ich, dass vom 30.03 bis 04.04.2014 wie­der Lumi­nale in Frank­furt ist. Wie schon vor 2 Jah­ren beschrie­ben », zieht die Lumi­nale Foto­gra­fen und Foto­gra­fie­rende an, wie ein blin­ken­des Glüh­würm­chen­weib­chen seine männ­li­chen Gespie­len. Es ist ja auch zu schön, wenn mit den Lich­tern in der Dun­kel­heit, ein­zig­ar­tige Effekte erzielt wer­den und die Kamera diese dank­bar abbil­det. Ich musste in Edin­burgh an die Lumi­nale den­ken, weil ich dort auf zwei sehr unter­schied­li­che Licht­in­stal­la­tio­nen gestos­sen bin.

Der chi­ne­si­sche Künst­ler Xia Nan wurde mit sei­nen “Ter­ra­cotta War­rior Laterns” zur Begrü­ßung des neuen chi­ne­si­schen Jah­res ausgestellt:

Terracotta Warrior Laterns Title

Und auf einem sehr beleb­ten Platz in der Innen­stadt (St And­rew Square) wurde eine Licht­in­stal­la­tion von Bruce Munro auf­ge­baut. Eine Instal­la­tion, die mit­ten ins Natur­er­leb­nis­glück zielt und einen kal­ten, städ­ti­schen Abend verzaubert.

Field of Lights Title

Und so leuch­tet sie ein biss­chen vor, die Vor­freude auf die Lumi­nale, in mei­ner Nach(t)betrachtung.
Es grüßt ein blin­ken­der pho­to­strol­ler, heute  der Fami­lie der Lam­py­ri­dae zugehörig.

Dies­mal habe ich von den Webmontag-Scribbels eine Storify-Seite erstellt. Das passt ganz gut, da ich die Din­ger ja via Twit­ter schon live ver­sen­det hatte.

Es gab an die­sem Web­mon­tag auch ein Foto­gra­fie­thema: wer an Timelapse-Fotografie inter­es­siert ist, fin­det dort einige Noti­zen zu Work­flow und Aus­rüs­tung, weil Cars­ten Wehrle dazu einen Vor­trag gehal­ten hat.

FotosMachen

Mal wie­der Lust zum “Bil­der gucken”? In Mann­heim läuft gerade die Aus­stel­lung “Die Geburts­stunde der Foto­gra­fie” in den Reis-Engelhorn-Museen. Auf­hän­ger der Aus­stel­lung ist, dass das “älteste Foto der Welt” gezeigt wird (die FAZ hat dazu einen guten Arti­kel ver­öf­fent­licht >;>;). Aber in den nur 4 Räu­men gibt es weit­aus mehr zu sehen. Das Museum wagt eine foto­gra­fi­sche Reise durch die Foto­gra­fie­ge­schichte. Einige Fotos kennt man, andere nicht. Inter­es­sant ist die Zusam­men­stel­lung und die zeit­li­che Abfolge. Wel­che Strö­mun­gen der Foto­gra­fie sich gebil­det haben usw. Man erkennt schnell, wie dem eigene Blick diese Geschichte inne­wohnt und es ist anre­gend und lehr­reich zugleich durch die Aus­stel­lungs­räume zu gehen. Gerade weil man mit die­sem Thema auch ganze Muse­ums­kom­plexe fül­len könnte, hat mir die gelun­gene, kleine Aus­wahl sehr gut gefal­len. Wer die­ses Wochen­ende doch keine Zeit hat, der hat noch bis zum 06.01.2013 die Mög­lich­keit foto­gra­fisch durch die Zeit zu reisen.

Wer nach einem lan­gen Tag noch einen lan­gen Tag vor sich haben will , der sollte am Frei­tag den 13. Juli im Klau­sen­pfad in Hei­del­berg vor­bei­schauen.
Peter Bös­sel­mann hat etwas Neues instal­liert und wird außer­dem gemein­sam mit dem “Klau­sen­pfad Cham­ber Orches­tra”  die Ver­nis­sage musi­ka­lisch eröff­nen. Nähere Infos fin­den sich hier »
Ich freue mich dar­auf und will nicht ver­säu­men euch zu emp­feh­len vorbeizukommen.

Basketball_Polagarlic_Pola

monster_pola

Buch_Pola

Wer Lust auf eine neue Seher­fah­rung hat, der nehme sich  5 Minu­ten Zeit und mache das Fol­gende:
Gehe durch den Raum in dem du dich  befin­dest und schau dir einen Gegen­stand ziel­ge­rich­tet an. Dann sprich den Namen des Gegen­stan­des LAUT aus. D.h. “Name des Gegen­stan­des” ist eigent­lich falsch, denn du benennst den Gegen­stand neu [siehe Bil­der oben]. Also … du stehst im Zim­mer, zeigst auf den Stuhl, schaust ihn an und sagst dann laut “Fisch­sa­lat”. NEIN — ich will hier nie­man­den ver­äp­peln! Wenn du nach  5  Minu­ten (nicht weni­ger) mit der Übung auf­hörst, sieh dich um und achte dar­auf, wie sich die Wahr­neh­mung ver­än­dert hat. Man­che Men­schen erfah­ren eine grö­ßere Tie­fen­schärfe (so ging es mir), andere sehen Umrisse deut­li­cher, Far­ben leuch­ten­der … Es ist wirk­lich span­nend und das ganz ohne Dro­gen ;-). Ich habe bis­her noch keine genaue wis­sen­schaft­li­che Erklä­rung für die­ses Phä­no­men gefun­den. Wer etwas dazu weiß: gerne Info an mich (via Mail oder Kom­men­tar). Ich denke mir, dass man das Gehirn gehö­rig ver­wirrt und die Schaf­fung vor­ge­fer­tig­ter Bil­der (die man mit dem rich­ti­gen Begriff des Gegen­stan­des sofort im Kopf hat) nicht mehr so ein­fach geschieht. D.h. es wird inten­si­ver und frisch wahr­ge­nom­men  (aber das ist nur meine Idee zur Sache und kann völ­lig dane­ben sein). Wie auch immer, es funk­tio­niert und gibt einem einen tol­len Ein­stieg in eine Foto­ses­sion. Ich bin neu­gie­rig, was sich bei euch nach der Übung ver­än­dert. Wie wäre es mit einem Kommentar?

So, und wenn jetzt noch jemand wis­sen will, wie ich zu die­sen schi­cken Pola­ro­id­rah­men gekom­men bin, dann noch ein wei­te­rer Tipp: Der “Polanoid-Generator 3″ (nein, ich habe mich nicht ver­tippt), ist eine Samm­lung von Photoshop-Aktionen, die M. Jae­ni­cke kos­ten­los (Crea­tive Com­mons) zur Ver­fü­gung stellt. Erspart einem wirk­lich eine Menge Arbeit. Vie­len Dank auf die­sem Wege!  Down­load hier »