to w[o]ander about photography

20 Jahre mmk mmk_Degussa

Anläss­lich sei­nes 20-jährigen Beste­hens hat das Museum für moderne Kunst uns allen ein Geschenk gemacht. An drei Orten (mmk, Zoll­amt und im MainTor-Areal auf dem ehe­ma­li­gen Degussa Gelände) ist eine wun­der­volle Über­blick­aus­stel­lung ent­stan­den, die Aus­stel­lungs­ob­jekte der letz­ten 20 Jahre zeigt. Die neu gewon­ne­nen Aus­stel­lungs­flä­chen im Degussa Haus sind beson­ders span­nend, weil sich das Haus kurz vorm Abriss befin­det (warum eigent­lich?) und als Räum­lich­keit für sich schon inter­es­sant ist. In Kom­bi­na­tion mit den Aus­stel­lungs­ob­jek­ten bil­den die sie­ben Stock­werke einen Inspirations-Turm, der Frank­furt gut zu Gesicht steht.

Link zur mmk-Seite »

Und der  Frank­furt­Kranz (great stuff Susanne!) hat ein­tol­les Video zur Aus­stel­lungs­er­öff­nung hoch­ge­la­den »

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Wun­der­ba­res Stück SoundArt. Gefällt mir gerade sehr gut und ani­miert mich zum strol­len.
Aus­ser­dem: Lon­dons Calling!

PS: mehr von Hakan Lidbo auf sei­ner Website »

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Ich habe gerade auf Süd­deut­sche Online, eine tolle Foto­se­rie vor­ge­stellt bekom­men. Der Foto­graf Richard Renaldi for­dert ein­an­der unbe­kannte Men­schen auf sich zu berüh­ren und macht dann ein Foto. Mich hat das Ergeb­nis bewegt.

Mehr dar­über zu fin­den bei der
Süd­deut­schen »

oder bei Herrn Renaldi
Tou­ch­ing Strangers »

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Sind die Aus­stel­lun­gen vor der eige­nen Haus­tür, geht man ja gerne mal beson­ders knapp …
Und so kommt es, dass ich erst jetzt in die Abi­sag Tüll­mann Aus­stel­lung des His­to­ri­schen Muse­ums Frank­furt gegan­gen bin. Auf mei­ner “unbe­dingt noch machen”-Liste stand die­ses Vor­ha­ben natür­lich schon länger.

Da  ich glück­li­cher­weise aber nicht bis zum letz­ten Tag der Aus­stel­lung gewar­tet habe, kann ich die Aus­stel­lung hier doch noch als Tipp an alle wei­ter­ge­ben,  die Freude an bril­li­an­ten foto­jour­na­lis­ti­schen Arbei­ten haben. Der humor­volle und genau beob­ach­tende Blick von Abi­sag Tüll­mann ist einen Besuch wert!

Die Aus­stel­lung läuft noch bis zum 27. März 2011

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Eigent­lich wollte ich auf­räu­men. Ein paar Bücher wie­der an ihren Platz, einige Papiere in den Müll. So ganz sonn­täg­lich. Doch die guten Vor­sätze wur­den aus­ge­bremst, weil ich mich im  Kata­log zur Aus­stel­lung “Zel­lu­loid”  von der Frank­fur­ter Schirn ver­lor (auch ganz Sonn­tag). Ange­regt dadurch habe ich einige Filme nach­ge­surft und möchte 2 hier tei­len. So schön kann frühe Ani­ma­tion sein!

Syn­chromy (1971) ist von Nor­man McLa­ren erstellt worden.

Was man sieht, dass hört man auch. In den 40ern ent­wi­ckelte McLa­ren die Idee des direk­ten syn­the­ti­schen Tons, der auf die Ton­spur gezeich­net wird. Bild und Ton bezie­hen sie sich unmit­tel­bar auf­ein­an­der: das Bild gene­riert den Ton und umgekehrt.

Den Film “Dots” von McLa­ren kann ich auch empfehlen.

A Color Box” (1935) von Len Lye macht mich fröhlich:

Und der Kata­log in dem ich mich ver­lor ist auch sehr gut gemacht:

Zel­lu­loid: Film ohne Kamera / Came­ra­less Film

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