to w[o]ander about photography

Ein offe­nes Foto­buch auf der Fens­ter­bank. So habe ich mich ein­ge­rich­tet. Auf die­sem Platz: immer nur ein Künst­ler, mit dem ich mich aus­ein­an­der­set­zen möchte, mich anre­gen lasse …

Zur Zeit ist das Saul Lei­ter.

Auf­merk­sam wurde ich durch eine Doku­men­ta­tion, die bei arte lief . Eine schö­ner, klei­ner Film über einen tol­len Foto­gra­fen. Nach­dem ich die­ses Por­trait gese­hen hatte, habe ich mir ein Taschen­buch mit Foto­gra­fien von Saul Lei­ter gekauft. Es gibt sicher­lich viel schö­nere Bild­bände, die seine Arbeit vor­stel­len, aber auch die­ser klei­nen Band macht viel Spaß! Es ist ein tol­ler, unkon­ven­tio­nel­ler Blick. Male­risch, redu­ziert. Fotos die mich sofort packen. Aber eigent­lich erst duch die genaue Betrach­tung ihre volle Inten­si­tät ent­fal­ten. Gerade bin ich völ­lig begeis­tert von einem schwarz-weiß-Bild, es ist von 1948 und heißt “Wal­king”. Haupt­säch­lich Gelän­der und Treppe mit, man könnte schon sagen “inte­grier­tem Fuß­gän­ger”. Man meint, so ein Foto könne nicht funk­tio­nie­ren und es funk­tio­niert ganz wun­der­bar.
Einige Bil­der von ihm kann man bei lens cul­ture betrach­ten. Aber der Blick in einen Foto­band ist abso­lut zu empfehlen!

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